Beignets, die französische Krapfenvariante

Die französischen Krapfen – die es wie in Deutschland – zum „Carnaval“ gibt, werden zwar meist, aber nicht zwingend in schwimmenden Fett ausgebacken, aber an Fett wird trotzdem nicht gespart: Sie werden dafür reichlich mit Butter bestrichen, vor dem Backen, nach dem Backen und mit ebenso reichlich Zucker bestreut, auch vor und nach dem Backen. Kohlhydrat – und Kalorienmäßig gibt es sich also nix. Die französischen Krapfen machen allerdings weniger Arbeit, weniger Dreck und werden im Ofen gebacken, d.h. es stinkt dann auch nicht nach heißem Fett – und sie lassen sich einfach füllen (nach dem Backen), weil durch das Ausstechen mit dem Glas eine kleine Kerbe entsteht, an der sich nach dem Backen der „Deckel“ fast von selber abnehmen läßt. Sie schmecken aber auch ungefüllt durch den karamellisierten Puderzucker und der Schicht Zucker obendrauf. Allerdings sind sie mit Vanillepuddingcreme ziemlich unwiderstehlich. Durch das Zusammenfalten und wieder Ausrollen bekommen sie schöne Schichten im Teig. „Deutsche Krapfen“ findest Du hier.

Zutaten für ca. 20 Stück
500 g Mehl
60 g Zucker
1 Eigelb
250 g Milch, lauwarm
1 Würfel frische Hefe oder 1 P. Trockenhefe
60 g weiche, kalte Butter
1 Trinkglas (6-8 cm Durchmesser)

Marmelade, Schoko- oder Vanillecreme für die Füllung
150 g Butter, flüssig
100 g Puderzucker

Hefe in der Milch auflösen, Zucker dazurühren, alles zusammenmischen und ca 10 Minuten kneten.
Danach 1 Std an einem warmen Platz (32-37 Grad) abgedeckt gehen lassen.
Anschließend nochmal durchkneten, ausrollen, zusammenfalten (eine Seite zur Mitte einklappen, die gegenüberliegende darüber (= 3 Schichten), jetzt nochmal das Ganze von der anderen Richtung. (= 9 Schichten)
Wieder ausrollen, auf ca. 2-3 cm Stärke. Dann mit einem Glas Kreise ausstechen. Mit Butter bepinseln, auf das Backblech mit Backpapier legen, mit Puderzucker bestreuen und nochmal 15 Minuten gehen lassen.
Bei ca. 200° 12-15 Minuten backen.
Nach dem Backen direkt mit Zucker bestreuen oder darin wälzen, oder nochmal mit Butter einpinseln und erst dann den Zucker darüber streuen. Sie schmecken auch ungefüllt sehr gut.

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