Frittierte Teigringe – Yoyo

Yoyo sehen auf den ersten Blick aus wie Bambaluni, werden aber ohne Hefe gemacht und meistens noch in einer Zuckerlösung getränkt. Dadurch haben sie einen ganz anderen Geschmack und halten sich auch etwas länger als die Variante mit Hefeteig. Am besten bereitet man Teig und Zuckerlösung am Vortag zu.

Zutaten:

Yoyo3

YoYos in Zuckerwasser

400 g Mehl
Prise Salz
1/2 Päckchen Backpulver
1 Messerspitze Natron
1 Päckchen Vanillezucker
60 g Zucker
2 Eier
50 ml neutrales Öl
60 ml Milch

Zutaten Zuckerlösung:yoyo2
300 g Zucker
750 ml Wasser
1 Zimtstange
Prise Kardamom
Saft einer Zitrone
ggf. Kuvertüre und Zuckerstreusel etc. zum Dekorieren
Zuerst den Sirup zubereiten. Alle Sirupzutaten in einen Topf geben, erhitzen und ca 10 Minuten kochen, damit das Aroma der Zimtstange in die Zuckerlösung übergehen kann.

Für den Teig sämtliche Zutaten gut verrühren und verkneten. Zwei Stunden in einem Gefrierbeutel oder in Frischhaltefolie ruhen lassen, am besten aber über Nacht.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten, die Ringe herzustellen. Entweder formt man lange Teigschlangen von der Stärke eines kleinen Fingers und verbindet die Enden. Nicht immer klappt das, manchmal öffnen sich die Ringe beim Frittieren. Geschmacklich ändert das nichts, nur optisch.
Die andere Möglichkeit ist, den Teig ca. 1 cm dick aus zu rollen und entweder mit einem Ausstecher Donutformen aus zu stechen, oder mit Hilfe eines Glases Kreise ausstechen und in die Mitte mit einem kleineren Glas ein Loch machen. Dadurch werden sie vor allem auch gleichmäßig groß. Wenn Kinder mithelfen, ist die zweite Methode definitiv die optische sicherere.

In einem tiefen Topf 1 liter Frittierfett oder die Fritteuse erhitzen und die YoYos darin von beiden Seiten frittieren bis sie goldgelb sind. Auf ein Küchenpapier legen und abtropfen lassen.

Die heißen abgetropften YoYos nun in die kalte Zuckerlösung legen und mindestens fünf Minuten ziehen lassen. Sie sollen sich richtig vollsaugen Sie werden zuerst etwas matschig in der Zuckerlösung, ziehen dann aber  danach noch weiter durch und trocknen dadurch wieder ab; am besten danach auf einem Kuchengitter trocknen und weiter durchziehen lassen. Optional kann man sie nun noch dekorieren, zum Beispiel mit gehackten Nüssen oder Mandeln bestreuen oder auch in dunkle oder helle Kuvertüre tauchen und mit Zuckelstreuseln und ähnlichem verzieren.

 

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